Wunderschön bunte Gemüsetarte (vegetarisch)

Gerade fängt die Zuchiniernte im heimischen Garten an und oft sind es dann gleich so viele, dass man gar nicht weiß wohin damit. Wir finden ja - das Auge isst mit- daher empfehlen wir Euch diese farbenfrohe Quiche mit würziger Käsenote. Yummi.

Zutaten:

Für den Teig:

250g Mehl (Type 405)
1 Ei
125g kalte Butter
1 Prise Salz
3 EL kaltes Wasser
optional: 100g geriebenen Käse nach Wahl (z.B. Parmesan)

Für die Füllung:

100g Mozzarella
100g Emmentaler oder Gruyère
20g Parmesan
200g Schmand/Saure Sahne/Crème fraiche
1 TL Salz
Pfeffer, Muskatnuß, Smoked Paprika
2 mittlgroße Zucchini (grün und gelb)
1 Aubergine
2-3 große Karotten
Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

1. Butter in kleine Stücke schneiden, Mehl, Salz und Butterstücke verrühren, Wasser zugeben und weiter rühren bis ein glatter Teig entsteht. Nach Geschmack 100g Käse einrühren. Den Teig dann für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2. Eine flache runde Tortenform (ca. 26cm Durchmesser) einfetten (z.B. mit Kokosfett). Teig auf einer bemehlten Fläche etwas grösser als die Form ausrollen. Teig vorsichtig in die Form geben und an den Boden und die Ränder drücken. Im Kühlschrank weitere 10 Minuten ruhen lassen.

3. Für die Füllung den Mozzarella in sehr kleine Stücke schneiden. Die anderen Käse reiben und alles zusammen mit dem Schmand (oder eben Saurer Sahne oder Crème fraiche) verrühren. Mit Salz und den Gewürzen abschmecken. Wenn’s etwas schärfer sein soll, kann man auch noch Chilipulver/Chiliflocken zugeben.

4. Gemüse waschen, die Karotten schälen und anschließend alles Gemüse in dünne Streifen schneiden – am Besten mit einem Sparschäler (oder Gemüsehobel)- die Aubergine besser mit einem scharfen Messer. Die Streifen sollten alle eine einheitliche Höhe haben – ggf. die Streifen halbieren oder Teile davon abschneiden. Es werden recht viele Streifen benötigt, also schön weiterhobeln. Die fertigen Streifen flach auf einen Teller legen und mit etwas Salz würzen.

5. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Käsefüllung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und glatt streichen. Jetzt die Gemüsestreifen aufrollen und in der Form verteilen. Da sich die Karottenstreifen am schwersten rollen lassen, lieber zu erst die anderen Gemüsesorten rollen und in der Form verteilen, am Rand anfangen und für die Karottenröschen Plätze frei lassen (so dass sie sich nicht mehr aufrollen können). Die Gemüserollen so abwechseln, dass ein schönes Farbmuster entsteht. Jetzt noch alles mit etwas Olivenöl oder Kokosfett bestreichen und mit Salz und Pfeffer nachwürzen, dann ca. 45 Minuten backen. Bevor das Gemüse zu dunkel wird, mit Alu-folie abdecken und weiterbacken. Warm oder kalt servieren z.B. mit einem grünen Salat und/oder einem Sourcream oder Avocado Dip.

Spinatsalat mit Sesam wie beim Japaner


Spinat mal anders! Der Blattspinat kommt ja aktuell wieder frisch vom Feld, die Freiland-Saison geht noch circa bis Ende Mai. Wer gerne japanisch isst, hatte diese Version des Spinatsalates  bestimmt schon mal auf dem Teller und kann sich noch gut an dieses besondere Geschmackserlebnis erinnern. Leider war das Schälchen dann immer so schnell leer. Wir verraten Euch, wie man den Salat nachzaubert. Passt gut als Vorspeise zu Sushi oder anderen asiatischen/japanischen Gerichten.

 

Zutaten

500 g frischer Spinat

2 EL Sesampaste (Tahini)

4 EL jap. Sojasauce (Shoyu)

1 EL Reisessig

1 EL Mirin (Reiswein)

1 EL Zucker

2 EL gerösteter weißer Sesam

Zubereitung

Den Spinat waschen und in einen Topf mit kochendem Salzwasser ca. 3 min blanchieren, dann in Eiswasser kurz abschrecken (um den Garprozess zu unterbrechen und so die Vitamine im Spinat zu erhalten. Außerdem bleibt der Spinat schön grün) und in einem Sieb abtropfen lassen. 

Für das Dressing in einer zweiten Schüssel Sesampaste, Sojasauce, Reisessig, Mirin, Zucker verquirlen und mit dem noch warmen Spinat vermengen.

Den Sesam in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten und den angerichteten Spinatsalat damit bestreuen.

良い食欲 (Guten Appetit)!

Kleine Warenkunde: Der Buchenpilz (Shimeji)

Dieser schmackhafte Speisepilz der Gattung der Holzraslinge (eine Pilzgruppe, die auf Holz bzw. Holzspähne wächst, ähnlich wie Seitlinge) erfreut sich bei uns zunehmender Beliebtheit. Es gibt ihn in braun und weiß. Er besticht mit seinem nussigen Aroma und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten.

Beschreibung

Der Shimeji - ursprünglich aus Ost-Asien stammend und in Japan als Buna bzw. Bunapi-Shimeji (Buchenrasling) bekannt- ist ein würziger Speisepilz mit nussigem Aroma, das sogar etwas an Anis erinnert. Er ist sehr zart im Genuss, behält seine helle Farbe auch gekocht und bleibt bissfest. Eine wahre Gaumenfreude für die moderne Küche und eine Bereicherung auch traditioneller Gerichte.

Verwendung und Zubereitung

Es empfiehlt sich nicht den Pilz roh zu essen, denn dann er schmeckt bitter und ist nicht so gut verdaulich. Der Buchenpilz kann im Ganzen verwendet werden, die Stile sind essbar. Ggf. noch vorhandenes Substrat vor der Zubereitung abschneiden. Der Edelpilz bleibt bei (nicht zu langem) Garen schön fest & knackig und macht sich sehr gut in Suppen, asiatischen Gerichten und Menüs mit Fisch. Der Shimeji muss und sollte nicht gewaschen werden, da er sonst Wasser zieht (man kann ihn aber wie andere Pilze etwas mit Küchenpapier abreiben). Die Zubereitungsmöglichkeiten sind sehr vielseitig- kochen, braten, dünsten... Auch Aufwärmen nach der Zubereitung ist kein Problem.

Lagerung und Haltbarkeit

Gut gekühlt lässt sich der Pilz 5 bis 10 Tage aufbewahren (am Längsten hält er am Substrat), darf dabei aber nicht luftdicht verschlossen sein. Er kann auch sehr gut eingefroren werden- dazu vor dem Einfrieren bereits in die gewünschte Form z.B. Scheiben schneiden. Zu beachten ist allerdings, dass der Pilz dann nicht aufgetaut, sondern gleich in gefrorenem Zustand verarbeitet werden sollte. 

Verfügbarkeit

Der Buchenpilz wird seit einiger Zeit in den Niederlanden angebaut, daher sind der (braune) Buna Shimeji und der (weiße) Bunapi Shimeji in Europa nun ganzjährig verfübar. Die weiße Variante wird in absoluter Dunkelheit gezüchtet. Der Pilz wird in Trauben mit etwas Substrat oder als Einzelpilz geerntet.

Bei uns sowohl in braun als auch weiß ganzjährig erhältlich in der 1kg Box auf Vorbestellung (bis 14 Uhr am Vortag).

Rezeptvorschlag

Die Pilze in Öl anbraten und etwas gehackte rote Zwiebeln, Knoblauch, Thymian und Rosmarin hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und einem kleinen Stück kalte Butter abgerundet, sind sie der perfekte Begleiter zu kurz gebratenem Fleisch, Semmelknödel oder einer frischen Pasta.

Oh du fröhliche Bärlauch-Zeit! Von Pesto & Pasta.

Hurtig zaubern sich viele Feinschmecker jetzt noch schnell ein Bärlauchpesto, bevor der Bärlauch das Blühen anfängt, da er dann bitter und etwas zäh wird! Wer im Garten oder Wald keinen findet oder pflücken mag, bekommt ihn natürlich auch bundweise bei uns und zwar noch die nächsten Wochen bis Saisonende des gesunden Wildgemüses.

Das frische Pesto passt gut zu Pasta, auf Spargel, Fleisch oder direkt auf's Brot und hält sich im Kühlschrank einige Monate. 

Das frische Pesto passt gut zu Pasta, auf Spargel, Fleisch oder direkt auf's Brot und hält sich im Kühlschrank einige Monate. 

Zutaten

2 Bund Bärlauch (à ca. 100g)

200ml Olivenöl nativ extra vergine

1-2 EL Pinienkerne (ggf. angeröstet)

20-50g Parmesan oder Pecorino (nach Belieben)

1 TL Salz

1/2 TL Pfeffer

optional: 2-4 Zehen Knoblauch (wer es schärfer mag)

 

Zubereitung

Den Bärlauch gut waschen und etwas abtropfen lassen. Die Stile wegschneiden und die Blätter grob geschnitten in eine Küchenmaschine o. Mixer geben (Schüssel und Pürierstab geht auch). Anschließend alle übrigen Zutaten und ein zunächst nur ein wenig Olivenöl hinzu und kurz im Mixer oder in der Küchenmaschine zerkleinern. 2-3 Mal die Masse umrühren bzw. die noch zu groben Stücke nach unten zum Messer drücken, wieder etwas Öl hinzugeben, bis das Ganze eine homogene, feine Masse ergibt. Dann sofort auf frische, heiße Pasta geben und genießen ODER in heiß ausgewaschenen Gläser füllen, oben mit einer Schicht Olivenöl abdecken und verschlossen und gekühlt aufbewahren. *bon appetite*

Damit das Pesto lange hält, immer wieder das Glas mit Olivenöl auffüllen, so dass die oberste Schicht des Pestos vollständig mit Öl bedeckt ist. 

Übrigens: Auch als Kräuterbutter zum Beispiel zum Grillen ist der Waldknoblauch ein Gedicht - das Rezept der würzigen Bärlauchbutter hatten wir schon letztes Jahr hier im Blog vorgestellt - neu hinzugekommen sind 3 Dekoideen für ein schönes Grill-Partybuffet.

Gefärbte Eier für Ihr Oster-Event oder Unternehmen

Sie suchen noch gefärbte Eier in größeren Mengen für Ihre Mitarbeiter zu Ostern, Ihren Verein oder eine Veranstaltung? Dann jetzt noch schnell bestellen! Mindestabnahmemenge 90 Stück. Eier aus deutscher Bodenhaltung. In Lagen von 30 Stück bzw. gepackt in Kisten à 180 oder 360Stück. Bitte bei uns unter der 0841-53343 bestellen und abholen. Nur verfügbar auf Vorbestellung und nur bis 30. März.

Bester Kickstarter in den Tag - der Rote Beete-Apfel-Karotten Smoothie

Frisch entsaftetes Obst und Gemüse auf leeren Magen ermöglicht dem Körper eine 100%ge Aufnahme der Micronährstoffe und ist somit ein wahrer Kräfte-Booster am Morgen. Der Saft der Roten Beete ist reich an Antioxidantien, Betakarotinen, Vitaminen und Mineralien; außerdem enthält diese Saftkombination wichtige Säuren, stärkt die Immunabwehr, wirkt heilend, reinigend, entzündungshemmend und hilft sogar beim Abnehmen. So oder so - uns schmeckt er einfach köstlich.

Zutaten für 1 Portion:

2 Äpfel

2 rote Beete/Rüben

2 Karotten

1 TL Leinöl

1 kleines Stück Ingwer (nach Belieben)

1/4 Zitrone (nach Belieben)

Zubereitung:

Die Äpfel, die roten Beete (geschält), die Karotten und den Ingwer (geschält) in einen Entsafter geben. Die Zitrone vierteln und den Saft hinzugeben.In den fertigen Saft das Leinöl hinzufügen, damit die Vitamine auch vom Körper aufgenommen werden können. Sofort frisch genießen und durchstarten.

Wenn`s mal schnell gehen muss

Wem das zu (zeit-)aufwendig ist, der kann bei uns auch den fix-fertigen, kaltgepressten Saft "Rohstoff Rot" beziehen - genauso lecker, genauso gesund- dank Hochdruck-Verfahren ohne Zusätze ca. 4 Wochen haltbar- im 10er Pack und auch in 3 weiteren Geschmacksrichtungen. Gerne bei uns auf Bestellung und inklusive Lieferung.

Fruchtiger Scarmoza-Flammkuchen mit süßem Vogerlsalat

Manchmal ist Essen so lecker, dass es einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Diese außergewöhnliche Kombination von fruchtigem Apfel und würzig-rauchigem Scarmoza begeistert nicht nur Käsefans und wird durch den knackig-frischen Feldsalat mit Mandarinenfilets und gerösteten Pinienkernen perfekt abgerundet. Optimal als Hauptgang für ein tolles Abendessen mit den Liebsten oder für Gäste.

Zutaten für 3-4 Personen

1  Rolle Flammkuchenteig (fertig aus der Frischetheke)

1 Becher Sauerrahm

3 mittelgroße Kartoffeln, festkochend

1-2 Stangen Lauchzwiebeln

2 Äpfel

1 ganzer Scarmoza (ital. Rauchkäse)

400g Feldsalat

1 Mandarine

10g Pinienkerne

Salz, Pfeffer, Olivenöl, z.B. Walnußessig

 

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in ca. 3mm dünne Scheiben geschnitten 10-15min in Salzwasser kochen, bis sie gar sind, dann abgießen und abkühlen lassen. Die Lauchzwiebeln, die Äpfel (geschält und entkernt) und den Scarmoza ebenfalls in ca. 3mm dicke Scheiben schneiden (Beim Sarmoza gilt je dünner, desto besser, damit der Käse für das ganze Blech reicht). Den Flammkuchenteig erst spät aus dem Kühlschrank nehmen und sofort auf einem Blech ausbreiten und den Sauerrahm darauf verstreichen. Die Kartoffelscheiben als unterste Schicht auf dem Teig verteilen, anschließend mit Lauchzwiebeln bestreuen, salzen und pfeffern. Abschließend erst die Apfel- und dann die Scarmoza-Scheiben daraufschichten, erneut etwas pfeffern. Den Flammkuchen bei 200° im vorgeheizten Backofen 15-20 min goldbraun backen.

Den Feldsalat waschen, die Mandarine schälen, in Segmente teilen und nochmals dritteln. Pinienkerne anrösten und abkühlen lassen. Für das Dressing je 3EL Essig und Öl, mit einer guten Prise Salz und Pfeffer mischen. Alles vermengen und wie gewünscht anrichten.

 

 

Herbstlich köstlicher Back-Kürbis mit Babyspinat, Walnuß & Schafskäse

Zweimal Herbst auf einem Teller. Der Kürbis und die Walnuß haben gerade zeitgleich Saison - welch Glück, dass sie sich auch geschmacklich so prima verstehen.

Zutaten

500-800g Kürbis (z.B. Butternut oder Hokkaido)

250g Babyspinat

100g Schafskäse (Feta)

1 (kleine) rote Zwiebel

8-10 Walnüsse

2 Knoblauchzehen

2-3 EßL Bratöl/Olivenöl

1 TL Sesamöl

1 EL Honig

1 EßL Zitronensaft

Salz und Pfeffer

Etwas schwarzer Sesam zur Dekoration

 

Zubereitung

Den Kürbis waschen, aushöhlen und in grobe Stücke schneiden. Mit Öl, Knoblauch und Salz & Pfeffer marinieren, dann bei 200 °C im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen.

Währenddessen die fein gewürfelte Zwiebel in einer Pfanne mit etwas Sesamöl anschwitzen. Die grob gehackten Walnüsse mit dem Honig und Zitronensaft dazugeben und kurz anrösten. Den Babyspinat hinzufügen und zusammenfallen lassen. Mit Salz & Pfeffer würzen.

Den Kürbis mit den gerösteten Walnüssen und dem Spinat auf Tellern anrichten, den Schafskäse darüber zerbröckeln, mit Sesamöl und ggf. mit etwas schwarzem Sesam beträufeln und heiß servieren. Dazu beispielsweise Baguette und Wein reichen.